Clint Eastwoods neues Werk „Changeling“ wurde schon in Cannes gefeiert und gehört sicherlich zu den Oscarfavoriten. Eine fesselnde Geschichte mit Angelina Jolie als mutiger Frau und Mutter, die um ihren entführten Sohn und um die Wahrheit kämpft.
Los Angeles, 1928. An einem Samstagmorgen verabschiedet sich Christine Collins (Jolie) von ihrem Sohn Walter und geht zur Arbeit. Als sie wieder nach Hause kommt, ist er verschwunden. Entführt! Die Suche der Polizei bleibt ergebnislos und ihre Gebete bleiben unbeantwortet, bis man ihr nach fünf verzweifelten Monaten mitteilt, man habe ihren Sohn gefunden. Anstelle ihn aber bei seiner Rückkehr in die Arme zu schließen, bezweifelt Christine, dass er wirklich Walter ist – auch wenn er selbst es behauptet und alle anderen davon überzeugt sind. Mit ihrer Forderung, die Suche nach Walter nicht aufzugeben, gerät sie in die gefährlichen Mühlen einer korrupten und frauenfeindlichen Welt. Von der Polizei als unfähige Hysterikerin mit Wahnvorstellungen abgestempelt und von der Bevölkerung skeptisch beäugt, bekommt sie nur von dem engagierten Pfarrer Briegleb (Malkovich) echte Unterstützung. Basierend auf den berüchtigten Wineville-Chicken-Morden ist es Clint Eastwood gelungen, einen faszinierenden historischen Einblick und zugleich einen packenden Thriller zu erschaffen. Ein komplexes Sittengemälde, das am Lack des „Goldenen Zeitalters“ von L.A. kratzt, und ein aufwühlendes Krimidrama mit einer überragenden Angelina Jolie in der Hauptrolle.
Darsteller: Angelina Jolie, John Malkovich, Amy Ryan, Geoff Pierson, Jeffrey Donovan, Jason Butler Harner, Colm Feore, Michael Kelly
Regie: Clint Eastwood
Produktion: Clint Eastwood, Brian Grazer, Ron Howard, Robert Lorenz
Ab 22. Januar 2009 im Kino
Im Verleih von Universal Pictures International Germany.
Bilder aus dem Film.


Bilder und Text mit freundlicher Genehmigung von Universal Pictures International Germany



Filmographie
Wesley Gibson (James McAvoy) ist ein Taugenichts. Er kann das Leben nicht ausstehen und - so wie es aussieht - das Leben ihn auch nicht. Seine ekelhafte Vorgesetzte kennt kein größeres Vergnügen, als ihn vor den Augen all seiner Kollegen bis aufs Blut zu triezen. Seine Freundin schläft mit allem, was zwei Beine hat, nur nicht mit ihm und er futtert Beruhigungsmittel wie andere Menschen Bonbons. Eigentlich könnte man das Elend auch gleich beenden, doch dann ändert sich schlagartig alles wegen einer ziemlich scharfen Frau. Fox (Angelina Jolie) kommt im Supermarkt mit gezückter Waffe auf ihn zu, und nur wenig später findet sich Wes im Kugelhagel wieder. Ein Killer namens Cross (Thomas Kretschmann) hat es auf ihn abgesehen, und Fox eilt zu seiner Rettung herbei. Warum erfährt er erst später. Er ist der Sohn einer am Vortag ermordeten Killerlegende. Sein Vater gehörte zu einem jahrhundertealten Geheimbund, die sich der Maxime "Töte einen, rette Tausende" verschrieben haben. Er selbst soll nicht nur seinen ermordeten Vater rächen, sondern auch sein eigenes Schicksal erfüllen, denn er soll zum Töten geboren sein, wie er von Sloan (Morgan Freeman), dem geheimnisvollen Anführer der Bruderschaft, erfährt. Obwohl ihm der Killer-Faktor schlaflose Nächte bereitet, beginnt er, sein neues Leben zu genießen, was er gleich seiner Vorgesetzten und seinem verräterischen besten Freund zeigt. Dank der intensiven Schulung durch Fox wird er zu dem Elite-Killer, der in ihm stecken soll. Sein Auftrag: Cross finden und beseitigen. Einem Hinweis folgend, macht er sich mit Fox auf den Weg und bringt sich dabei nicht nur in Lebensgefahr, er lüftet auch die Geheimnisse der Bruderschaft. Wes muss erkennen, dass die hehren Ideale doch nicht so edel sind.
Als Nudelsuppen-Lehrling hat Po, der Panda, seinen Beruf längst gefunden. Heimlich träumt der pummelige Bär mit dem respektlosen Mundwerk davon, ein berühmter Kung Fu-Kämpfer zu sein, doch im Grunde ist jedem klar, dass er besser beim Essen fassen und Sprüche klopfen ist als beim Anwenden von raffinierter Kampftechnik.